Bām Salām ist ein Kunst- und Integrationsprojekt, welches u. a. dazu anregen möchte, Gefühle gegenüber Asylwerbenden wahrzunehmen und zu hinterfragen. Asylsuchende pflanzen Bäume – wird ihr Ansuchen abgelehnt, wird auch der gepflanzte Baum wieder aus der Erde gerissen.

Durch das Pflanzen und gegebenenfalls Entwurzeln eines Baums (der für einen Menschen im Asylprozess steht) soll erreicht werden, dass Gefühle des Beobachters für den Baum (Status: eingepflanzt/ausgerissen) mit jenen für den Baumpflanzenden (Status: Asyl/Abschiebung) abgeglichen und hinterfragt werden. Bām Salām setzt sich aus dem Wort Bam, österreichische Mundart für Baum, und dem arabischen Wort für Frieden, Salam, zusammen. „Salam!“ wird als Gruß verwendet, sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied.

Hier gibt es mehr Informationen, wie man BaumpatIn oder PflanzerIn werden kann.